Erfahrungsbericht Perspektivwechsel

Heinz-Hilpert-Theater - Lukas Petruck

von links: Uwe Wortmann (Leiter Kultur, Sport und Museum der Stadt Lünen), Katharina Wottschel (Leiterin der Personalabteilung der Volksbank), Lukas Petruck (Auszubildender bei der Volksbank), Christine Hüdepohl (Leitung Festival Junges Theater), Norbert Mecklenburg (Regionaldirektor der Volksbank Lünen)

„Bühne frei für den Banker“, mit diesem Motto bin ich in mein Projekt „Perspektivwechsel,“ am Heinz-Hilpert-Theater Lünen, gestartet.

Das Heinz-Hilpert-Theater Lünen feierte seine Eröffnung am 11. Oktober 1958 und bietet 765 Zuschauern einen Platz, wovon 122 Zuschauer in den 13 Logen Platz finden.
Die Bühne ist 22,50 Meter breit und 25,30 Meter tief. Die Hauptbühne umfasst 315 Quadratmeter, die Seitenbühne 185 Quadratmeter.
Wie man sieht, bietet das Theater viel Platz für theaterbegeisterte Zuschauer und auch für größere Theaterstücke. Mittlerweile ist das Theater denkmalgeschützt und spiegelt die Bauweise der 50er bis 60er Jahre gut wider.

Ich persönlich war schon einige Male zuvor, mit meiner Familie und der Schulklasse, in einem Theater. Dort fand ich schon immer beeindruckend, mit welchem Aufwand einige Stücke dargestellt worden sind und habe mich schon immer gefragt, wie es eigentlich hinter den Kulissen aussieht. Nun habe ich durch den „Perspektivwechsel“ die Möglichkeit bekommen, hinter die Kulissen zu schauen und die Aufführungen ganz nah zu begleiten.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich mich morgens um 09:00 Uhr im Kulturbüro der Stadt Lünen  gemeldet, wo mich Frau Kröger sehr herzlich begrüßt hat. Frau Kröger war meine erste Ansprechpartnerin und hat mir die Arbeiten im Kulturbüro gezeigt und erklärt.
Meine Hauptaufgabe war es, mich im Servicebereich um die Kundenwünsche zu kümmern und bei der Organisation von Veranstaltungen mitzuhelfen. Nachdem ich eine kurze Einweisung in den täglichen Ablauf bekommen hatte, kam der Leiter des Kulturbüros, Herr Wortmann, ins Büro und begrüßte mich in seinem Theater. Herr Wortmann erklärte mir, dass ich in den nächsten Tagen auch für das anstehende Festival unterstützend gebraucht werde.

In dem Zeitraum meines „Perspektivwechsels“ fand das 10. Festival des Jungen Theaters Lünen statt. Das Besondere an dem Festival war, dass nur Schulen und Theatervereine daran teilgenommen haben. Die Schüler haben sich zum Teil eigene Stücke ausgedacht und auch die Kostüme waren von den Schülern selbst zusammengestellt worden. Nicht nur die wirklich gute schauspielerische Leistung der jungen Schüler fand ich beeindruckend, sondern auch die Gesangs- und Tanzeinlagen waren sehr gut und professionell.

Ich war im Zusammenhang mit dem Festival für die Abendkasse, den Service, den Fotostand und für Aufbauarbeiten vor und hinter den Kulissen zuständig. Die vielfältigen Aufgaben, die mir übertragen worden sind, zeigten mir vieles, was im Hintergrund alles gemacht wird, wovon der Zuschauer wenig mitbekommt.

Zum Schluss kann ich sagen, dass es ein wirklich gelungenes Projekt gewesen ist und es hat mir wirklich eine andere Perspektive, von dem Beruf und der Arbeit im Theater geboten. Obwohl Bank und Theater zwei verschiedene paar Schuhe sind, haben sie dennoch Gemeinsamkeiten in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Genau wie das Kulturbüro legen wir viel Wert, auf die Zufriedenheit des Kunden.

Die Kollegen waren alle sehr freundlich. Sie haben mir vieles aus ihrer Tätigkeit gezeigt und mir einen kleinen Einblick verschafft, was es heißt, Projekte zu organisieren und durchzuführen.