Erfahrungsbericht Perspektivwechsel

Jammertal Golf-& Spa-Resort - Sophie Kilimann

von links: Thomas Benterbusch (Regionaldirektor der Volksbank Datteln), Lisa Venhoff (Assistentin der Geschäftsführung vom Jammertal Golf und Spa Resort), Sophie Kilimann (Auszubildende bei der Volksbank), Katharina Wottschel (Leiterin der Personalabteilung der Volksbank), Bernd Kreitz (Direktor des Jammertal Golf und Spa Resort)

Die Perspektive wechseln, das war das Ziel meines einwöchigen Aufenthalts im Jammertal Golf-& Spa-Resort in Datteln, anlässlich unseres Azubi-Projektes „Perspektivechsel“.

Inmitten einer malerischen Idylle im Münsterland liegt das 4-Sterne Superior Wellnesshotel, welches seinen Gästen ein umfassendes und abwechslungsreiches Angebot für jeden Geschmack bietet. Seit 170 Jahren führt Familie Schnieder, heute in 6. Generation, den Betrieb und lebt das Gefühl des „Gastgeber aus Leidenschaft“-seins an 7 Tagen die Woche aus. Das Wohlbefinden der Gäste hat stets höchste Priorität.

Die verschiedenen Räume werden unter der Woche hauptsächlich für Tagungen genutzt. An den Wochenenden finden Veranstaltungen wie Hochzeiten und Geburtstage statt.

Um einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltungen zu gewährleisten, obliegt es dem zuständigen Bankett-und Tagungsmanager, an dessen Fersen ich mich ab dem ersten Tag heftete, eine detaillierte Planung im Vorfeld durchzuführen und diese mit den Gästen abzustimmen.
Der Bankett-und Tagungsmanager ist jederzeit ansprechbar, legt - falls nötig - auch selbst Hand an und ein besonderes Augenmerk auf die Details.

Das wichtigste Utensil für jede Veranstaltung ist, wie ich sofort am ersten Tag lernte, das sogenannte „Functionsheet“ auf dem der komplette Ablauf der Veranstaltung sowie Material, Essen und jede Art von Kundenwünschen, komprimiert auf maximal 2 Seiten DIN A 4 Papier zusammengefasst sind. Anhand dieser kennt jeder im Team seine Aufgabe und den zeitlichen Ablauf.

In den darauffolgenden Tagen meines Praktikums zählte die Erstellung eben solcher „Functionsheets“ zu einer meiner Hauptaufgaben. Außerdem galt es für mich, Menükarten zu erstellen, Anfragen zu bearbeiten, Angebote zu erstellen und Rechnungen zu kontrollieren.

Zudem durfte ich bei anstehenden Absprachen teilnehmen, unter anderem an Planungsgesprächen und Besichtigungen der Räumlichkeiten für anstehende Hochzeiten und an meinem letzten Tag sogar an einer teilnehmen.

Die Woche verging für mich wie im Flug und gestaltete sich aufregend und abwechslungsreich. Besonders Flexibilität und Organisationstalent waren im höchsten Maße gefragt, was ich zuvor nicht erwartet hatte. Außerdem ist es wichtig, stets einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant und eine schnelle Lösung zu finden, was im Bankenalltag ebenfalls von großer Wichtigkeit ist.

Der Perspektivwechsel hat mit im wahrsten Sinne geholfen, die Dinge mal von einer anderen Seite zu betrachten, statt durch die „Bänker-Brille“.