Erfahrungsbericht Perspektivwechsel

Cateringservice Stolzenhoff - Nico Kobilinski

Auf dem Foto von links nach rechts: Katharina Wottschel (Leiterin Personalabteilung der Volksbank), Nico Kobilinski (Auszubildender bei der Volksbank), Helmut Stolzenhoff (Inhaber der Firma Stolzenhoff), Norbert Mecklenburg (Regionaldirektor Volksbank Lünen)

Mit dem Ziel, eine Woche die Perspektive zu wechseln und in einem komplett anderen Berufsbereich zu schnuppern, fuhr ich am ersten Tag voller Erwartungen in Richtung des Catering Services Stolzenhoff in Brambauer, Auf der Höhe 9, 44536 Lünen.
1949 legte der Vater des Seniorchefs Helmut Stolzenhoff den Grundstein für das heutige Unternehmen. Es fing alles mit einem traditionellen handwerklichen Fleischereiunternehmen in Lünen-Brambauer an. Schon früh begann man im Hinter-hof der Fleischerei an der Königsheide in Brambauer mit kleinen Kreationen zum Thema Partyservice. Die Köstlichkeiten überzeugten durch Qualität und Liebe zum Detail.

Dort angekommen, erwartete mich bereits Geschäftsführer Dennis Stolzenhoff, teilte mir meine Aufgaben mit und nannte mir meinen Ansprechpartner für die kommende Woche. Daraufhin wurde mir das komplette Gelände und die verschiedenen Stationen vorgestellt. Anschließend wurde ich den ,,Aufbereitern‘‘ zugewiesen, um Ihnen zu helfen. Die sogenannten Aufbereiter sind dafür zuständig, alle benötigten Materialien an die dafür vorhergesehene Veranstaltung zu befördern.

Wir durften keine Zeit verlieren, deswegen hieß es auch sofort Handschuhe an, um alle Geräte für die bevorstehende Veranstaltung in die LKWs zu befördern.
Es ging nach Hagen zu einer Messe für Geschäftskunden der Gerüstindustrie,
die komplette Inneneinrichtung war im Stil der damaligen ,,RockaBilly‘‘- Zeit.
Auf der Fahrt dorthin bekam ich dann noch weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Aufgabe, die wir dort zusammen erledigen sollten. Auf dem Messegelände angekommen, wurde uns genau beschrieben, wo welche Geräte wie z.B Ofen, Kochplatte oder auch Kaltplatten für Salate hinkommen. Des Weiteren mussten die einzelnen Stationen sowohl mit Besteck, als auch mit Tellern ausgestattet werden.

Mein täglicher Dienstbeginn hat sich an der jeweiligen Station orientiert.
Montag + Dienstag durfte ich den Aufbereitern helfen, alle Materialien für die Veranstaltung zu organisieren.
Ab Mittwoch begann mein Tag um 5:30 Uhr, also viel früher als ich es aus der Bank gewohnt war. Mein Vorgesetzter und ich fuhren schon zu dieser Stunde auf das Messegelände, um alles final für die Eröffnung vorzubereiten.

Dort fand ich einige Parallelen zu meinem Job als Bankkaufmann wieder, auch wir müssen uns auf einen Kundentermin vorbereiten und alles final planen, um den bestmöglichen Nutzen des Kunden heraus zu filtern. Gegen 8 Uhr begann die Messe und mir wurden die weiteren Mitarbeiter für das Catering vorgestellt.
Bis zum Ende der Woche war ich nun dafür verantwortlich für die Zufriedenheit der Gäste zu sorgen.

Alles in allem hat mir der Perspektivwechsel gut gefallen. Die Mitarbeiter haben mich alle freundlich aufgenommen und waren sehr hilfsbereit. Sie haben mir viel erklärt und gezeigt.
Es war sehr interessant, mal in einem komplett anderen Beruf zu arbeiten und zu merken, wie körperlich anstrengend dieser ist.
Dennoch fand ich viele Parallelen zu meinem Job in der Bank, wie Zufriedenheit der Kunden und die Bearbeitung und Organisation, sowohl vor, als auch nach der Veranstaltung bzw. dem Kundengespräch.

Ich denke der Perspektivwechsel hat die Verbindung zwischen Bank und Unternehmen gestärkt und konnte mir wichtige Erfahrungen für die Zukunft bescheren, was ihn für mich zu einem vollen Erfolg macht!

Nico Kobilinski