Volksbank gut aufgestellt:

Zuverlässig, beständig und zugleich innovativ in einer Welt voller Veränderungen

v.li: Gregor Mersmann (Vorstand), Hugo Heitfeld (Aufsichtsrat), Harald Lamprecht (Aufsichtsrat), Heinz Zur Nieden (Aufsichtsrat), Carsten Waldhelm (Verband), Helga Goedeke (Aufsichtsrätin), Ludger Suttmeyer (Vorstand)

Mit auf die Spuren Raiffeisens, dem Gründervater des Genossenschaftswesens, nahm Vorstandsmitglied Gregor Mersmann die Besucher der diesjährigen ordentlichen Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank. Eindrucksvoll schilderte er den Werdegang Raiffeisens und die Entstehung der Genossenschaften. Das nicht ohne Grund, denn in diesem Jahr feiern wir den 200. Geburtstag Raiffeisens. Seine Überzeugung „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam“ ist heute aktueller denn je und Antrieb für die Volksbank eG, Waltrop in allen Geschäftsbereichen. In einer unruhiger werdenden Welt, in unsicheren Zeiten bietet die Volksbank Verlässlichkeit und Beständigkeit. Sie hat bisher allen Widrigkeiten an den Finanzmärkten getrotzt und wird auch weiterhin Veränderungen aufmerksam entgegenstehen, geprägt durch die wesentlichen Charakterzüge erfolgreicher Genossenschaftler: Zuverlässigkeit, Zusammenhalt und Zuversicht.

 „Die Interessen unserer Mitglieder stehen für uns an erster Stelle“, bestätigte Gregor Mersmann und stellte den Anwesenden die passgenaue „Genossenschaftliche Beratung“ vor, deren Ziel es ist, individuelle sowie bedarfsgerechte Lösungen für den Kunden zu finden und nicht den Provisionsertrag der Bank zu maximieren. Einen Schwerpunkt bei der „Genossenschaftlichen Beratung“ bildet die Altersvorsorge. Mit Herrn Alfred Anders hat die Volksbank einen ausgewiesenen Vorsorgespezialisten eingestellt, der zukünftig den Mitgliedern und Kunden beratend zur Seite stehen wird. Von der Bedeutung dieses Angebots konnten sich die Vertreter am gestrigen Abend persönlich überzeugen, denn Herr Anders erklärte anschaulich, wie schnell eine Versorgungslücke im Alter entstehen und wie man sie verringern oder schließen kann.

Unter der Versammlungsleitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Lamprecht kam das Bankparlament - bestehend aus 366 Mitgliedervertretern – in der Waltroper Stadthalle zusammen, um sich von Vorstand und Aufsichtsrat über den Verlauf und das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres unterrichten zu lassen. Nach den Worten von Gregor Mersmann hat sich die Volksbank in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet und auf das sich verändernde Kundenverhalten reagiert.

So steigerte die Bank ihre Bilanzsumme um 4,4 Prozent auf 869,9 Millionen Euro. Die in der Bilanz erfassten Kundenforderungen erhöhten sich um 4,4 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 586,4 Millionen Euro. Ursächlich waren sowohl langfristige gewerbliche Kredite als auch private Baufinanzierungen - beides getragen von einem weiterhin historisch niedrigen Zinsniveau.  Auch die Kundeneinlagen erreichten mit 657,4 Millionen Euro einen neuen Höchststand, ebenfalls mit einem Anstieg um 4,4 %. Trotz Nullverzinsung waren die kurzfristigen Sichteinlagen in Höhe von 443,4 Millionen Euro weiterhin die bevorzugte Anlageform der Kunden. Mersmann betonte an dieser Stelle, dass gerade in Zeiten des Niedrigzinsniveaus eine ausgewogene Vermögensstruktur zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Rahmen der „Genossenschaftlichen Beratung“ zeigen die Berater der Volksbank ihren Mitgliedern und Kunden individuelle und passgenaue Lösungen auf.

Als Ergebnis weist die Volksbank Waltrop für 2017 einen gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Millionen Euro erhöhten Jahresüberschuss von 2,6 Millionen Euro aus.
Dazu meinte Mersmann: „Unter sich weiter verschärfenden Rahmenbedingungen ist dies ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis.“ Nach einer Vorwegzuweisung von 1,75 Millionen Euro in die Rücklagen verbleibt ein Bilanzgewinn von 885.000 Euro. Durch Beschluss der Vertreterversammlung erhalten die Mitglieder der Bank daraus eine Dividende von vier Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsguthaben. Der Rest des Gewinns fließt in die Rücklagen und trägt damit zu einer weiteren Stärkung des Eigenkapitals bei, die aufgrund neuer aufsichtsrechtlicher Vorgaben unerlässlich ist.

„Es wird unsere Herausforderung für die nächsten Jahre sein, die richtigen Antworten auf Digitalisierung und überbordende Regulatorik zu finden. Aber trotz aller Veränderungen und fortschreitender technischer Möglichkeiten, wird die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden für uns ein wesentliches Merkmal unserer Volksbank bleiben“, versprach Gregor Mersmann. „Vielmehr bieten wir mit unserem Multikanalbanking alle Formen der Kontaktaufnahme – sei es persönlich, per Telefon, per App, via Internet oder seit Mai diesen Jahres auch per WhatsApp. Der Kunde entscheidet selbst, welchen Weg er wählen möchte.“

Im Anschluss an den Bericht zur Geschäftsentwicklung sprach der Vorstand der Genossenschaftsbank den Vertretern und Mitgliedern seinen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen aus. Ebenso dankte er den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das konstruktive und gedeihliche Miteinander sowie der engagierten und hoch motivierten Belegschaft, ohne die ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen wäre.