Verlässlichkeit fördert positive Entwicklung

Volksbank ist weiter auf Wachstumskurs

Pressemitteilung vom 12.02.2014

Die Volksbank in Waltrop setzt weiter intensiv auf persönliche Nähe zu den Menschen vor Ort und bleibt damit auf Wachstumskurs. So legte das Genossenschaftsinstitut im vergangenen Jahr beim Gesamtkundenvolumen um 4,8 Prozent zu. Damit erreichte das regionale Kredit- und Einlagengeschäft jetzt die Rekordhöhe von 1,44 Milliarden Euro. Auch die Bilanzsumme wurde weiter gesteigert, und zwar um 3,2 Prozent auf jetzt 746,3 Millionen Euro. „Möglich sind solche positiven Entwicklungen, weil wir der verlässliche Finanzpartner unserer Mitglieder und Kunden sind“, sagte Vorstandsmitglied Ludger Suttmeyer am Freitag: „Mit dem Vertrauen der Region im Rücken werden wir auch die Herausforderungen im aktuellen Niedrigzinsumfeld erfolgreich meistern. Sinnbildlich haben wir den Ort mit hohen Zinssätzen zwar verlassen, doch unsere Genossenschaftsbank zeigt Mitgliedern und Kunden den Weg zu profitablen Lösungen.“

Besonders erfolgreich war die Kreditgenossenschaft bei der Finanzierung von Investitionen. Vor allem an Häuslebauer, Immobilienkäufer und die mittelständische Wirtschaft wurden deutlich mehr Kredite als im Vorjahr vergeben. Insgesamt stiegen die Kundenforderungen in den eigenen Büchern um 9,0 Prozent auf jetzt 477,9 Millionen Euro. Zusätzlich wurden im Jahr 2013 19,4 Millionen Euro Fördermittel zugesagt. Dies bedeutete einen Zuwachs von 44,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis.

Ebenfalls im Plus befindet sich das Einlagengeschäft der Volksbank. Das Vermögen der Mitglieder und Kunden wuchs innerhalb der Bilanz um 3,2 Prozent auf 582,9 Millionen Euro. „Hier wird das genossenschaftliche Geschäftsmodell in seiner ganzen Stärke deutlich“, so Suttmeyer: „Das Geld, das wir in der Region für Investitionen ausleihen, kommt aus der Region. Auch dadurch unterscheiden wir uns ganz bewusst von Großbanken und Finanzkonzernen.“

Besonders gefragt bei den rund 56.000 Kunden waren in 2013 wieder kurzfristige Geldanlagen von hoher Sicherheit. So legten die Sichteinlagen – also vor allem Tagesgeldkonten – um 14 Prozent auf 325 Millionen Euro zu. „Inmitten der Niedrigzinsphase macht es aber für den Anleger Sinn, nicht alles auf eine Karte zu setzen“, kommentierte Suttmeyer: „Wer beispielsweise im vergangenen Jahr einen Teil seines Vermögens an den Börsen investiert hatte, durfte sich über einen satten Wertzuwachs freuen.“

Entsprechend positiv waren auch die Zahlen, die aus den Kundendepots der Volksbank kamen: Um 5,9 Prozent stiegen UnionInvestment-Fonds, Aktien und Anleihen und erreichten jetzt einen Bestand von 139,6 Millionen Euro.  Die Rückkaufwerte beziehungsweise Guthaben von Kapitallebensversicherungen und Bausparverträgen wuchsen ebenfalls, und zwar um 3,0 Prozent auf 83,5 Millionen Euro.

Besonders erfreut zeigte sich der Volksbank-Vorstand mit Blick auf die Mitgliederentwicklung. So konnten in 2013 1.479 neue Mitglieder gewonnen werden. Mittlerweile bilden 34.544 Teilhaber das Fundament der Kreditgenossenschaft. „Wir möchten, dass jeder Kunde auch Mitglied unserer Volksbank wird, weil wir dadurch gemeinsam mehr erreichen können“, sagte Ludger Suttmeyer. So seien die exklusiven Mitglieder-Leistungen weiterhin sehr gefragt. Dazu zählen neben Mitbestimmung und Dividende auch die goldene VR-BankCard PLUS, die Mehrwerte bei mittlerweile fast 250 regionalen Partnern bietet, deutschlandweit sind es sogar 12.000 Unternehmen. Außerdem können Zusatzleistungen beim easyCredit, dem Verbraucherkredit der Volksbank und bei der R+V-Versicherung in Anspruch genommen werden.

„Neben den Leistungen für unsere Mitglieder ist es uns besonders wichtig, auch die Region, in der wir arbeiten, zu unterstützen. So erhielten allein im vergangenen Jahr über 170 Vereine mehr als 220.000 Euro für ihre ehrenamtliche Arbeit. Besonders gefördert wurden im Jahr 2013 kirchliche und gemeinnützige Organisationen. Außerdem wurden knapp 900.000 Euro Gewerbesteuer vor Ort gezahlt und ein Auftragsvolumen von 880.000 Euro für die Modernisierung der Filialen in der heimischen Wirtschaft platziert“, sagte Ludger Suttmeyer.

Investiert hat die Volksbank im vergangenen Jahr nicht nur in ihre Standorte, sondern vor allem auch in ihre 180 Mitarbeiter (davon 23 Auszubildende). Neben Aus- und Weiterbildung wurde deshalb unter dem Titel „VobaAktiv“ ein Gesundheitstag angeboten und gerne angenommen: „Gesunde Arbeit in einer gesunden Organisation bringt mehr Arbeitsfreude und am Ende auch mehr Leistung“, zeigte sich Gregor Mersmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Waltrop von dem Konzept überzeugt. Jeder Mitarbeiter hatte die Möglichkeit, sich von Kopf bis Fuß durchchecken zu lassen. Von einer Venenmessung über eine Augenuntersuchung und einer Bioelektrischen Impedanz Analyse bis zum Balance-Check, alles konnte geprüft werden. Zusätzlich wurden verschiedene Sportarten vorgestellt. Dies erfolgte jedoch nicht mittels eines trockenen Vortrages, es war aktiver Einsatz gefragt. So tanzten die Banker in den Veranstaltungsräumen Zumba, während andere Mitarbeiter beim Yoga entspannten. Doch zu einem gesunden Körper gehört nicht nur Bewegung, sondern auch die richtige Ernährung. Ausgebildete Beraterinnen informierten die Banker darüber, wie Sie sich in Ihrem Büroalltag ausgewogen ernähren können. „Mit dem Gesundheitstag in der Hauptstelle Waltrop ist ein Grundstein gelegt“, ist sich Gregor Mersmann sicher, „und auf diesen kann man aufbauen, denn die Angebote - natürlich von Partnern aus der Region - können auch in Zukunft von unseren Mitarbeitern genutzt werden.“

Entspannt können die Banker auch das Thema SEPA-Einführung angehen. Denn bereits zum Jahresanfang betrug die Umstellungsquote der Firmen- und Vereinskunden der Volksbank eG, Waltrop 85 Prozent. „Wir haben uns auf den Umstellungstermin am 1. Februar 2014 eingestellt. Die Verschiebung der SEPA-Einführung auf Mitte des Jahres war für uns nicht notwendig, denn unsere Kunden sind bereits jetzt gut vorbereitet“, sagt Gregor Mersmann, „trotzdem arbeiten wir mit Hochdruck daran, die übrigen Kunden möglichst schnell für SEPA fit zu machen.“

Zum Ende des Jahres wurde auch der Internetauftritt des Genossenschaftsinstituts umgestellt. Neuer Look und neue Möglichkeiten erleichtern den Kunden das Online-Banking. Entsprechend positiv sind die Rückmeldungen. „Mehr Transparenz und Übersicht sorgen dafür, dass schneller gefunden wird, was man jetzt gerade sucht“, so der Vorstand. Bei aller Multimediatauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit galt das Hauptaugenmerk aber weiter dem zentralen Aspekt Sicherheit: „Auch da sind wir gut aufgestellt und bieten unseren Mitgliedern und Kunden ein sehr verlässliches Verfahren“, sagte Mersmann.